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Meister Funakoshi, Gichin (1968 - 1957) wurde als einziger Sohn einer Shizoku Familie auf Okinawa geboren.
Der als Frühgeburt eher schwächliche Funakoshi lernte von seinem 7. Lebensjahr an Karate bei den Meistern Azato und Itosu zur Verbesserung seiner körperlichen Konstitution. In die Zeit der Umwälzungen nach der sog. "Meiji-Restauration" Japans hineingeboren, wurde ihm das gewünschte Studium der Medizin versagt, da seine Familie einer konservativen Partei angehörte. Da er aber von Haus aus über eine sehr umfassende Allgemeinbildung verfügte, wurde er als Schullehrer an wechselnden Orten eingesetzt. Sein Beruf brachte es daher mit sich, dass er in Okinawa weit herumkam und die verschiedenen Meister einer jeden Region persönlich kennenlernte.
Als Anfang des 20.Jahrhunderts der Kronpinz und spätere Kaiser Hirohito Okinawa besuchte, sollte Karate im Rahmen der Festlichkeiten als regionale Volkskunst präsentiert werden. Die Meister des Karate einigten sich auf Funakoshi als Sprecher, da er allen bekannt und vertraut war.
Der als Frühgeburt eher schwächliche Funakoshi lernte von seinem 7. Lebensjahr an Karate bei den Meistern Azato und Itosu zur Verbesserung seiner körperlichen Konstitution. In die Zeit der Umwälzungen nach der sog. "Meiji-Restauration" Japans hineingeboren, wurde ihm das gewünschte Studium der Medizin versagt, da seine Familie einer konservativen Partei angehörte. Da er aber von Haus aus über eine sehr umfassende Allgemeinbildung verfügte, wurde er als Schullehrer an wechselnden Orten eingesetzt. Sein Beruf brachte es daher mit sich, dass er in Okinawa weit herumkam und die verschiedenen Meister einer jeden Region persönlich kennenlernte.
Als Anfang des 20.Jahrhunderts der Kronpinz und spätere Kaiser Hirohito Okinawa besuchte, sollte Karate im Rahmen der Festlichkeiten als regionale Volkskunst präsentiert werden. Die Meister des Karate einigten sich auf Funakoshi als Sprecher, da er allen bekannt und vertraut war.
Die Meister des Shotokan-Karate
Nach dieser Vorführung lud Judo-Gründer Kano, Jigoro, Funakoshi 1922 nach Tokyo in das Zentral-Dojo des Judo, das Kodokan ein, um dort Karate vorzustellen. Danach kehrte Funakoshi nicht nach Okinawa zurück, sondern bleib zeitlebens als erster Karatemeister in Zentraljapan, um dort Karate zu verbreiten.
Die heutige Übersetzung des Namens als "Bloße Hand" ("Kara"= leer und "Te"= hand) geht auf Funakoshi zurück. Da er die alte Schreibweise ("Tang-Hand" = "China-Hand") in Japan am Vorabend des II.Weltkrieges nicht betreiben durfte, griff er auf diese lautgleiche Änderung der Schriftzeichen (Kanji) zurück und deutete damit eine Anlehnung an die buddhistische Friedfertigkeit an.
Meister Funakoshi übernahm nach dem Vorbild seines großen Mentors Kano die Sitte der weißen Anzüge aus dem Judo und orientierte sich auch an dessen ursprünglichem 5.-Dan-System zur Gürtelvergabe im Karate. Funakoshi selbst hatte naturgemäß keine Graduierung, da soetwas in Okinawa bis dato nicht üblich war.
Dem erzieherischen Konzept des "Do" ("Weg") folgend, entwickelte Funakoshi das archaische Selbstverteidigungssystem der "Tang-Hand" von einer reinen Techniksammlung (jap. "jutsu") zu einem Lebensweg weiter und nannte es dann in der ersten regulären Veröffentlichung "Karate-Do".
("Karate-Do Kyohan", Kodansha Int., heute noch in englisch erhältlich!)
Der Begriff "Shoto-Kan" stammt nicht von ihm, da er sich Zeit seines Lebens gegen die Separierung in Stilrichtungen ("Ryu") verwahrte. Der Begriff ist eigentlich eine Ortsbezeichnung. "Shoto" war Funakoshis Pseudonym unter dem er Gedichte und Kalligrafien fertigte und signierte. Nachdem sein Trainingsraum an der Waseda-Universität im Krieg ausgebombt worden war, errichteten seine Schüler eine eigene Halle ("Kan") und machten sich einen Spaß, indem sie ein selbstgefertigtes Schild anbrachten: "Funakoshis Halle" (jap. "Shoto-Kan"). Erst spätere Schüler Funakoshis verwendeten diesen Begriff, um ihre stilistische Herkunft den Sportbehörden und Weltverbänden gegenüber zu betiteln.
Die heutige Übersetzung des Namens als "Bloße Hand" ("Kara"= leer und "Te"= hand) geht auf Funakoshi zurück. Da er die alte Schreibweise ("Tang-Hand" = "China-Hand") in Japan am Vorabend des II.Weltkrieges nicht betreiben durfte, griff er auf diese lautgleiche Änderung der Schriftzeichen (Kanji) zurück und deutete damit eine Anlehnung an die buddhistische Friedfertigkeit an.
Meister Funakoshi übernahm nach dem Vorbild seines großen Mentors Kano die Sitte der weißen Anzüge aus dem Judo und orientierte sich auch an dessen ursprünglichem 5.-Dan-System zur Gürtelvergabe im Karate. Funakoshi selbst hatte naturgemäß keine Graduierung, da soetwas in Okinawa bis dato nicht üblich war.
Dem erzieherischen Konzept des "Do" ("Weg") folgend, entwickelte Funakoshi das archaische Selbstverteidigungssystem der "Tang-Hand" von einer reinen Techniksammlung (jap. "jutsu") zu einem Lebensweg weiter und nannte es dann in der ersten regulären Veröffentlichung "Karate-Do".
("Karate-Do Kyohan", Kodansha Int., heute noch in englisch erhältlich!)
Der Begriff "Shoto-Kan" stammt nicht von ihm, da er sich Zeit seines Lebens gegen die Separierung in Stilrichtungen ("Ryu") verwahrte. Der Begriff ist eigentlich eine Ortsbezeichnung. "Shoto" war Funakoshis Pseudonym unter dem er Gedichte und Kalligrafien fertigte und signierte. Nachdem sein Trainingsraum an der Waseda-Universität im Krieg ausgebombt worden war, errichteten seine Schüler eine eigene Halle ("Kan") und machten sich einen Spaß, indem sie ein selbstgefertigtes Schild anbrachten: "Funakoshis Halle" (jap. "Shoto-Kan"). Erst spätere Schüler Funakoshis verwendeten diesen Begriff, um ihre stilistische Herkunft den Sportbehörden und Weltverbänden gegenüber zu betiteln.
Funakoshi, Gichin
1868 - 1957
1868 - 1957